Kulturhanse
Gründen und Gemeinwohl in der PeripherieDie Kulturhanse ist ein Verbund von sechs Gründungslaboren in Ostdeutschland. Gemeinsam stärken wir regionale Ökosysteme und schaffen Räume für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, Kultur und Engagement jenseits der Metropolen.
Wir fördern eine lebendige Gründungskultur im ländlichen Osten, in der unternehmerisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Dafür unterstützen wir gemeinwohlorientiertes Unternehmertum, vernetzen Akteur*innen, stärken regionale Strukturen und machen Erfahrungen für andere sichtbar und nutzbar.



Labore
Sechs Orte, eine gemeinsame HaltungHeute arbeiten sechs regionale Kulturhanse-Labore eigenständig vor Ort und sind zugleich eng miteinander vernetzt. Jedes Labor bringt eigene Schwerpunkte, Zielgruppen und regionale Kontexte ein. Gemeinsam bilden sie ein Netzwerk, das Wissen teilt, Erfahrungen reflektiert und neue Ansätze für gemeinwohlorientiertes Unternehmertum entwickelt.






Stationen
Wie sich die Kulturhanse entwickelt hatDie Kulturhanse gibt es seit 2018. Seitdem hat sie sich entwickelt – vom Pilotprojekt hin zu einem Verbund regionaler Labore mit eigenen Transferformaten.
Pilotprojekt
Im Pilotprojekt Kulturhanse (2018-2021) erprobte Plattform e.V. wie regionale Gründungslabore neue Räume für Unternehmertum schaffen, das gesellschaftliche Verantwortung mit wirtschaftlichem Handeln verbindet. Neun Initiativen entwickelten eigene Labor- und Finanzierungskonzepte und begleiteten erste gemeinwohlorientierte Gründungen.
Zur Akademie
Die Kulturhanse wächst
Auf Grundlage dieser Erfahrungen entstand ein weiterführendes Unterstützungsprogramm. Das Kulturhanse-Programm warb für mehr gemeinwohlorientierte Gründungskultur im ländlichen Osten Deutschlands. Dafür begleitete es Gründungslabore dabei, regionale Ökosysteme zu schaffen, damit mehr Menschen vor Ort gut leben können.

Vernetzung & Verbund
Mit der Zeit intensivierte sich die Zusammenarbeit zwischen den Standorten. Erfahrungen wurden gebündelt, Methoden weiterentwickelt und gemeinsame Strukturen aufgebaut. Aus einzelnen Gründungslaboren entstand ein enger Verbund, der voneinander lernt und zusammen für eine gemeinwohlorientierte Gründungskultur eintritt.
Zum Verbund
Wissen weitergeben
Aus der gemeinsamen Praxis wuchs der Impuls, erprobte Formate nicht nur lokal wirken zu lassen, sondern sie auch anderen zugänglich zu machen. Die gesammelten Erfahrungen sollten dokumentiert, strukturiert und weitergegeben werden – als Beitrag zu einer breiteren Bewegung für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften.
Zum Transfer
Kulturhanse Transfer
Wissen teilen. Formate nutzen. Gemeinwohl verankern.Auf Grundlage der gesammelten Praxis entstand der Kulturhanse-Transfer. Hier werden erprobte Formate aus den Laboren strukturiert aufbereitet und frei zugänglich gemacht.
Organisationen, Unternehmen und Initiativen erhalten so Werkzeuge, mit denen sie Gemeinwohlorientierung konkret in ihre Arbeit integrieren können. Der Transfer steht für Lernen durch Tun und für die Weitergabe von Erfahrungswissen.

Akademie
Lernen, entwickeln, verbunden bleibenEin zentraler Bestandteil der Kulturhanse ist ihre Akademie. Dies soll Initiativen befähigen, eigene Orte zu entwickeln, nachhaltig zu betreiben und gemeinwohlorientiert zu beleben.
Bereits zweimal führten wir das Werkstattprogramm mit insgesamt 17 Initiativen erfolgreich durch, die so zum Teil des Kulturnetzwerkes wurden.

Publikationen
Erfahrungen dokumentieren, Wissen weitergebenUnser Wissen, Erfahrung und Weg haben wir in mehreren Publikationen dokumentiert. Das Werft34-Logbuch dokumentiert unsere eigenen Erfahrungen in dem Aufbau eines lokalen Ökosystems und gemeinwohlorientierten Gründungslabors. Wie wir dieses Wissen in den ersten fünf Jahren der Kulturhanse an andere Labore weitergaben, erklären die Kulturhanse-Expeditionen. Unsere Schlussfolgerungen für mehr gemeinwohlorientierte Gründungskultur in Deutschland, diskutierten wir in unserem Positionspapier im Rahmen der zweiten Kulturhanse-Konferenz.


